Weitere Hinweise zur Installation

Diese Hinweise sind identisch mit den Hinweisen aus dem Support-Bereich.

Installationsvorbereitung

Für die Installation brauchen Sie vor allem erst einmal die Rechte, Software auf Ihrem PC installieren zu dürfen. Wenn Sie nicht selbst Administrator sind, so sollten Sie Ihren Administrator kontaktieren, bevor Sie die Installation beginnen. Die notwendigen Rechte sind separat beschrieben.

Weiterhin brauchen Sie natürlich eine möglichst aktuelle ReproManager-Kundenmodul-CD sowie eine Lizenznummer und den Freischaltcode Ihres Reprodienstleisters. Die Lizenznummer und den Freischaltcode bekommen Sie direkt von Ihrem Dienstleister.

Die aktuelle Version des Kundenmoduls finden Sie im Downloadbereich.

Sollte Ihre CD nicht die aktuelle Version beinhalten, so können Sie die Software nach der Installation auch online aktualisieren. Hierzu finden Sie in der Software spezielle Funktionen, die das Update auf die aktuelle Version direkt bei Ihrem Dienstleister downloaden.

Die komplette Installation selbst ist im Handbuch beschrieben, welches Sie entweder auf der Installations-CD finden, oder im Download-Bereich.

Benutzerrechte für den ReproManager 3.2

Die Installation des ReproManagers sollte ein Admistrator vornehmen, damit während der Installation alle Rechte vorhanden sind. Für den Betrieb des ReproManagers brauchen Sie volle Rechte auf das Programmverzeichnis und das Datenbankverzeichnis, welches auch auf einem Server im Netzwerk liegen kann.

Für die Installation unter VISTA und Windows 7 ist zu beachten, dass Sie nicht in das Verzeichnis "Programme" installieren, da Software dort keine Schreibrechte hat, was für eine Datenbankapplikation wie den RerproManager sehr ungünstig ist.

Außerdem muss die sogenannte Registry mit den richtigen Rechten versehen werden, falls die Anwender in ihren Rechten auf dem PC limitiert wurden. Auf folgende Pfade in der Registry brauchen Sie volle Zugriffsrechte :

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\PlanCom

und

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Opus

 

Hinweis: auf einem 64-bit Windows 7 Rechner befinden sich die Registry-Schlüssel an anderer Position:

 

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Wow6432Node\PlanCom

und

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Wow6432Node\Opus


Dass Ihnen diese Rechte fehlen, merken Sie sehr schnell, wenn Sie das Programm nach der Installation unter dem Benutzerkonto nicht starten können.

Wenn Sie die Rechte einstellen müssen, so starten Sie bitte als Administrator das Program "REGEDT32" ("START" - "Ausführen" - "REGEDT32") und stellen unter "Bearbeiten" - "Berechtigungen" für beide obigen Schlüssel und für den jeweiligen Benutzer oder die jeweilige Gruppe "Vollzugriff" ein.

Für den Betrieb unter Windows XP mit eingeschränkten Softwarerechten gibt es folgende Lösungen:

  • Der Benutzer ist ein Hauptbenutzer (oder Administrator)
  • Das ReproManager Vezeichnis wird als Netzlaufwerk freigegeben
  • Der dritte Weg führt über individuelle Rechtevergaben für das Verzeichnis. Hierzu wählt man als Administrator einfach das Verzeichnis "..\PlanCom" aus, klickt die rechte Maustaste und wählt dann "Freigabe und Sicherheit". Unter "Sicherheit" fügt man den Benutzer dann einfach zur Liste hinzu und vergibt diesem dann Vollzugriffsrechte.

Lokale oder Netzwerkinstallation

Der ReproManager ist netzwerkfähig. Alle Netzwerkbenutzer teilen sich eine zentrale Datenbank und haben somit Zugriff auf gemeinsame Stammdaten. Sie haben bei der Installation die Auswahl, ob Sie eine lokale Installation oder eine Netzwerkinstallation wünschen.

Bei einer lokalen Installation werden alle Datenbanken lokal auf den Rechner kopiert. Bei der Netzwerkinstallation werden alle Programmdateien und lokale Datenbanken auf den Arbeitsplatzrechner kopiert und nur die Zentraldatenbank wird im Netzwerk abgelegt, damit mehrere Kundenmodule darauf zugreifen können.

Für eine Netzwerkinstallation brauchen Sie ein freigegebenes Verzeichnis auf Ihrem Server, auf das dann alle Kundenmodule zugreifen können. Für dieses Verzeichnis brauchen Sie volle Rechte. Wenn Sie keinen Server haben, können Sie die Installation auch erst auf einem Arbeitsplatz durchführen und dann das Verzeichnis "..\PlanCom\ReproManager\ReproClient\Database" für die anderen Arbeitsplätze freigeben.

Das Setup-Programm erlaubt leider (noch) keine direkte UNC Pfadangabe ( \\Rechner\Freigabename ), sondern braucht einen Laufwerksbuchstaben. Deshalb müssen Sie vor der Installation mit dem Explorer ein Netzlaufwerk mit der Freigabe verbinden.

Wir empfehlen folgendes Vorgehen während der Netzwerkinstallation :

a: Freigabe auf Server mit entsprechenden Rechten erstellen

b: Netzlaufwerk auf Freigabe verbinden

c: Installation des Kundenmodules mit der Option "Netzwerk". Bei Nachfrage nach dem Pfad für die Datenbanken geben Sie das Laufwerk an, welches Sie unter b: erzeugt haben.

d: Vollständige Registrierung des Kundenmodules, bevor Sie weitere Installationen machen. Anschließend sollten Sie einen Testauftrag erstellen, um die Funktion zu prüfen.

e: Für alle weitere Arbeitsplätze wiederholen Sie die Schritte a: bis c:, nachdem der erste Arbeitsplatz erfolgreich eingerichtet wurde. Sie geben für alle Arbeitsplätze den gleichen Datenbankpfad auf dem Server an, den Sie auch für den ersten Arbeitsplatz benutzt haben. Die registrierte Datenbank wird dort nicht überschrieben werden. Alle Arbeitsplätze sind ohne Registrierung sofort arbeitsfähig, nachdem Sie unter "Dienstleister" Ihren Dienstleister ausgewählt haben.

Nach der Installation und dem ersten Start des ReproManagers können Sie das Netzlaufwerk wieder trennen. Der ReproManager selbst arbeitet mit UNC Pfaden.

Bitte beachten Sie :

Auf dem Netzlaufwerk liegt nur die gemeinsame Datenbank "PCDReproManager.mdb". Alle lokalen Datenbanken bleiben im Datenbankverzeichnis des jeweiligen Arbeitsplatz-PCs.

Datenübertragungsmöglichkeiten

Der ReproManager bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Datenübertragung zu Ihrem Reprodienstleister. Die nachfolgende Aufzählung ist sortiert und beginnt mit der favorisierten Verbindungsart.

TCP/IP - TCP/IP-SSL - TCP/IP-AES

Wenn Ihr Dienstleister über eine TCP/IP-Verbindung verfügt, können Sie diese Verbindungsart mit Ihrem Internetzugang nutzen. Falls von Ihrem Dienstleister vorgesehen, sind auch verschlüsselte Datenübertragungen möglich. Je nach Ihrer verfügbaren Internet-Datenrate und der Datenrate vom Anschluss Ihres Dienstleisters stehen Ihnen mehr oder weniger schnelle Datenübertragungen zur Verfügung. Sollten Sie einen DSL, SDSL oder ADSL Anschluß haben, lohnt sich eine TCP/IP-Verbindung auf jeden Fall. Wenn Sie jedoch über einen ISDN-Router mit mehreren Arbeitsplätzen an das Internet angeschlossen sind, dann sollten Sie besser eine direkte ISDN-Verbindung wählen. Für manche Systemumgebungen ist es notwendig, die Firewall entsprechend zu konfigurieren, damit Ihnen externe Verbindungen zu Ihrem Dienstleister und zu PlanCom möglich sind. Proxy-Server werden unterstützt.

ISDN

Der ReproManager unterstütz ab Version 3.20 Build 55 keine direkte ISDN Übertragung mehr. Diese Schnittstelle ist technisch veraltet.

Modem

Der ReproManager unterstütz ab Version 3.20 Build 55 keine direkten Modem Übertragungen mehr. Diese Schnittstelle ist technisch veraltet.

Bis hierhin sind alle Verbindungen sogenannte Direktverbindungen. Das bedeutet, dass Ihre Datenbank immer synchron zu Ihrem Dienstleistungszentrum läuft und Aufträge auch direkt in die Zentraldatenbank eingebucht werden. Die Auftragsbestätigung ist als Erfolgsbestätigung zu werten und Sie können die Auftragsbestätigung wie bei einem Faxgerät als Sendebeleg benutzen.


FTP

Alternativ zu einer TCP/IP-Direktverbindung können Sie die Auftragspakete direkt aus dem ReproManager-Kundenmodul per FTP an den FTP-Server Ihres Dienstleisters versenden. Von dieser Möglichkeit raten wir wegen der Unsicherheit der Verbindung ab. Es ist nicht gewährleistet, dass der Dienstleister Zugriff auf seinen FTP-Server hat. Wegen der asynchronen Verbindung ist Ihre Datenbank unter Umständen nicht mehr aktuell und der Auftrag kann vielleicht nicht eingebucht werden. Es gibt statt einer Auftragsbestätigung nur eine Vorgangsbestätigung, die nicht als Sendebeleg gewertet werden kann. Wenn Ihnen die Möglichkeit des FTP-Versandes gegeben ist, dann können Sie auch TCP/IP-Direktverbindungen aufbauen. Diese sind auf jeden Fall zu bevorzugen, wenn Ihr Dienstleister diese Verbindungen unterstützt.

E-Mail

Alternativ zu einer TCP/IP-Direktverbindung können Sie die Auftragspakete direkt aus dem ReproManager-Kundenmodul per E-Mail an Ihren Dienstleister versenden. Von dieser Möglichkeit raten wir wegen der Unsicherheit der Verbindung ab. Es ist nicht gewährleistet, dass der Dienstleister Zugriff auf seinen E-Mail Server hat und es ist nicht gewährleistet, dass die Auftragspakete auch bei Ihrem Dienstleister ankommen, da ja mehrere E-Mail Server relativ große E-Mails verarbeiten müssen. Wegen der asynchronen Verbindung ist Ihre Datenbank unter Umständen nicht mehr aktuell und der Auftrag kann vielleicht nicht eingebucht werden. Es gibt statt einer Auftragsbestätigung nur eine Vorgangsbestätigung, die nicht als Sendebeleg gewertet werden kann. Wenn Ihnen die Möglichkeit des E-Mail-Versandes gegeben ist, dann können Sie auch TCP/IP-Direktverbindungen aufbauen. Diese sind auf jeden Fall zu bevorzugen, wenn Ihr Dienstleister diese Verbindungen unterstützt.

Datei

Die ReproManager-Auftragspakete können auch in einem Verzeichnis als Datei abgelegt werden. Von dort aus können Sie die Dateien auf eine CD oder ein ZIP-Laufwerk brennen und den Auftrag so an Ihren Dienstleister senden. Wegen der asynchronen Verbindung ist Ihre Datenbank unter Umständen nicht mehr aktuell und der Auftrag kann vielleicht nicht eingebucht werden. Es gibt statt einer Auftragsbestätigung nur eine Vorgangsbestätigung, die nicht als Sendebeleg gewertet werden kann.

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